Universität Dresden

Die Universität Dresden ist eine der größten Technischen Universitäten Deutschlands und zählt zu den 200 besten Universitäten weltweit. Als vollintegrierte Universität mit 18 Fakultäten in fünf Bereichen bietet sie ein vielfältiges Spektrum von 121 Studiengängen und ein breites Forschungsspektrum, das von Biomedizin, Bioingenieurwesen, Materialwissenschaften, Informationstechnologie und Mikroelektronik bis hin zu Energie und Umwelt reicht – wichtige Bereiche in Deutschland und Europa.

Mehr zur Universität

Die Technische Universität Dresden erhielt die höchstmögliche Landesförderung in Höhe von 600.000 Euro zur Unterstützung wissenschaftlicher Forschungsprogramme und wurde 2019 zum dritten Mal (nach 2007 und 2012) zu den 19 besten Exzellenzuniversitäten Deutschlands gezählt. Hinzu kommen Drittmittel in Höhe von insgesamt 270 Millionen Euro. Darüber hinaus wurden 2019 drei Exzellenzcluster vom Land finanziell gefördert.
Die Technische Universität Dresden begrüßt jährlich rund 4.700 internationale Studierende, was 15 % der gesamten Studierendenschaft entspricht. Darüber hinaus machen internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler rund 20 % der an der Technischen Universität Dresden forschenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, während der Anteil weiblicher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler 34 % beträgt. Jährlich veröffentlichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität Dresden rund 4.550 Forschungsarbeiten in verschiedenen Forschungsbereichen.

Nachwuchsförderung

Die Technische Universität Dresden (TUD) bietet mit ihrer Graduiertenakademie eine zentrale Anlaufstelle für Promovierende und Postdoktorandinnen und Postdoktoranden, die maßgeblich zur Schaffung optimaler Bedingungen für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie z. B. Familienfreundlichkeit (seit 2007), und Lebensqualität in Dresden beiträgt. Das Welcome Center, das Zentrum für Weiterbildung und der Career Service bieten weitere Angebote für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler an der TU Dresden.

Förderung ausländischer Forschender

Internationale Wissenschaftler können sich für das Dresden Fellowship-Programm und das Eleonore-Terwitz-Gastprofessurenprogramm bewerben.
Gefährdete ausländische Forscher können sich bei der Alexander von Humboldt-Stiftung um ein Stipendium der Philipp Schwarz-Initiative bewerben.
Weitere zusammenfassende Informationen zu den Leistungen für Forschende finden Sie in der PDF-Broschüre, die Sie unter folgendem Link herunterladen können:
FORSCHUNGSSERVICE DER TU DRESDEN

Diversität an der Universität Dresden

In einer immer komplexer werdenden Arbeits-, Forschungs- und Studienwelt möchte die Technische Universität Dresden durch die Einrichtung einer Diversity-Abteilung innerhalb der Personalabteilung proaktiv jeglicher Form von Diskriminierung aufgrund ethnischer oder sozialer Herkunft, Geschlecht, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität vorbeugen.

Welcome Center der Universität Dresden

Das Team des Welcome Centers der Technischen Universität Dresden unterstützt internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie deren Familien bei der Planung und Durchführung von Forschungsaufenthalten ab drei Monaten. Als Servicestelle berät das Team des Welcome Centers zu allen praktischen und nicht-akademischen Fragen, um Ihren Aufenthalt in Dresden so angenehm und unkompliziert wie möglich zu gestalten – sei es für ein Semester oder eine Festanstellung. Ein breites Netzwerk interner und externer Partner bietet ein breites Spektrum an administrativen und sozialen Dienstleistungen.

Wissenstransferbüro

Die Stelle Wissenstransfer unterstützt die Forschenden der TU Dresden entlang des gesamten Innovationszyklus bei der Sicherung von Forschungsergebnissen, der Kommerzialisierung und Monetarisierung von geistigem Eigentum sowie bei der Vernetzung mit Industrie, Politik, Gesellschaft und Stakeholdern. Externen Partnern vermittelt die TU Dresden Kontakte zu Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und initiiert strategische Kooperationen. Die Stelle dient als Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Patentierung und Lizenzierung von Forschungsergebnissen, Industriekooperationen und die Gründung von Ausgründungen. Sie kooperiert mit wichtigen Partnern wie dem Patentinformationszentrum der TU Dresden und der Startup-Initiative.

Die Schwerpunkte (RPAs) der Technischen Universität Dresden sind

Als vorrangige Forschungsbereiche zur Profilbildung werden neu entstehende Forschungsgebiete und Domänen identifiziert, wie nachstehend aufgeführt:

Gesundheitswissenschaften, Biomedizin und Bioingenieurwesen

Das Feld umfasst drei Forschungsschwerpunkte in den Lebenswissenschaften und kombiniert Ansätze der Grundlagen- und Translationsforschung in den Bereichen regenerative Therapien, molekulares Bioengineering sowie die Erforschung häufiger Erkrankungen wie Krebs, Diabetes und Neurodegeneration. Das Feld weist exzellente Forschungsergebnisse auf und umfasst einen Exzellenzcluster (EXC), einen staatlich geförderten Forschungscluster und eine Graduiertenschule.

Die Schwerpunkte (RPAs) der Technischen Universität Dresden sind

Informationstechnologie und Mikroelektronik

Dieses Fachgebiet deckt das gesamte Spektrum der elektronischen Informationsverarbeitung ab, von der Grundlagen- und angewandten Forschung zur Datenspeicherung und -verarbeitung bis hin zur Entwicklung und Erprobung neuer Halbleitermaterialien. Forschungsschwerpunkte werden im Exzellenzcluster und im Landesforschungscluster bearbeitet. RPA 2 profitiert von der intensiven Zusammenarbeit mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen der Region und von starken Wirtschaftsbeziehungen. Darüber hinaus spielt dieses Fachgebiet eine herausragende Rolle beim Transfer neuer technologischer Entwicklungen in die Gesellschaft und bei der Entwicklung von jungen und zukunftsweisenden Unternehmen.

Die Schwerpunkte (RPAs) der Technischen Universität Dresden sind

Ingenieurwissenschaften und Materialwissenschaften

Ziel dieses Forschungsfeldes ist die Erforschung neuer Materialien und deren Synthese, das Verständnis der Beziehung zwischen Struktur und Eigenschaften von Materialien sowie ihr Verhalten in verschiedenen Umgebungen. Weitere Ziele sind die Entwicklung von Konzepten in der Nanotechnologie sowie funktionalen und intelligenten Materialien. Dieses Feld wurde durch eine staatlich geförderte Forschungsgruppe zu neuen Materialien und Prozessen sowie zahlreiche groß angelegte gemeinsame Projekte in der Grundlagen- und angewandten Forschung gestärkt. Diese Entwicklung gipfelte 2018 im Center of Excellence Award.

Die Schwerpunkte (RPAs) der Technischen Universität Dresden sind

Umwelt und Energieübertragung

Charakteristisch für diesen Bereich ist sein ganzheitlicher Ansatz in den Forschungsgebieten. Im Gegensatz zu den ersten drei Bereichen, die stark spezialisiert und auf ihre Kernthemen fokussiert sind, widmet sich dieser Bereich globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel, nachhaltiger Energieversorgung und vernetzten Verkehrssystemen. Dabei werden sowohl technische als auch gesellschaftliche Aspekte berücksichtigt.

Kultur und gesellschaftlicher Wandel

Der Schwerpunkt dieses Forschungsfeldes liegt auf Transformationen sozialer und politischer Systeme sowie auf urbanen und regionalen Entwicklungen. Es ist stark interdisziplinär ausgerichtet und baut auf zahlreichen lokalen und regionalen Netzwerken auf. Daher profitieren viele Forschungsprojekte von der Zusammenarbeit mit renommierten Kulturinstitutionen wie Museen und Bibliotheken im Rahmen des Forschungsverbunds Dresden-concept.

Englischsprachige Studiengänge der Technischen Universität Dresden