Die Technische Universität Dresden erhielt die höchstmögliche Landesförderung in Höhe von 600.000 Euro zur Unterstützung wissenschaftlicher Forschungsprogramme und wurde 2019 zum dritten Mal (nach 2007 und 2012) zu den 19 besten Exzellenzuniversitäten Deutschlands gezählt. Hinzu kommen Drittmittel in Höhe von insgesamt 270 Millionen Euro. Darüber hinaus wurden 2019 drei Exzellenzcluster vom Land finanziell gefördert.
Die Technische Universität Dresden begrüßt jährlich rund 4.700 internationale Studierende, was 15 % der gesamten Studierendenschaft entspricht. Darüber hinaus machen internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler rund 20 % der an der Technischen Universität Dresden forschenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, während der Anteil weiblicher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler 34 % beträgt. Jährlich veröffentlichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität Dresden rund 4.550 Forschungsarbeiten in verschiedenen Forschungsbereichen.
Internationale Wissenschaftler können sich für das Dresden Fellowship-Programm und das Eleonore-Terwitz-Gastprofessurenprogramm bewerben.
Gefährdete ausländische Forscher können sich bei der Alexander von Humboldt-Stiftung um ein Stipendium der Philipp Schwarz-Initiative bewerben.
Weitere zusammenfassende Informationen zu den Leistungen für Forschende finden Sie in der PDF-Broschüre, die Sie unter folgendem Link herunterladen können:
FORSCHUNGSSERVICE DER TU DRESDEN
In einer immer komplexer werdenden Arbeits-, Forschungs- und Studienwelt möchte die Technische Universität Dresden durch die Einrichtung einer Diversity-Abteilung innerhalb der Personalabteilung proaktiv jeglicher Form von Diskriminierung aufgrund ethnischer oder sozialer Herkunft, Geschlecht, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität vorbeugen.
Die Stelle Wissenstransfer unterstützt die Forschenden der TU Dresden entlang des gesamten Innovationszyklus bei der Sicherung von Forschungsergebnissen, der Kommerzialisierung und Monetarisierung von geistigem Eigentum sowie bei der Vernetzung mit Industrie, Politik, Gesellschaft und Stakeholdern. Externen Partnern vermittelt die TU Dresden Kontakte zu Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und initiiert strategische Kooperationen. Die Stelle dient als Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Patentierung und Lizenzierung von Forschungsergebnissen, Industriekooperationen und die Gründung von Ausgründungen. Sie kooperiert mit wichtigen Partnern wie dem Patentinformationszentrum der TU Dresden und der Startup-Initiative.
Als vorrangige Forschungsbereiche zur Profilbildung werden neu entstehende Forschungsgebiete und Domänen identifiziert, wie nachstehend aufgeführt:
Das Feld umfasst drei Forschungsschwerpunkte in den Lebenswissenschaften und kombiniert Ansätze der Grundlagen- und Translationsforschung in den Bereichen regenerative Therapien, molekulares Bioengineering sowie die Erforschung häufiger Erkrankungen wie Krebs, Diabetes und Neurodegeneration. Das Feld weist exzellente Forschungsergebnisse auf und umfasst einen Exzellenzcluster (EXC), einen staatlich geförderten Forschungscluster und eine Graduiertenschule.
Ziel dieses Forschungsfeldes ist die Erforschung neuer Materialien und deren Synthese, das Verständnis der Beziehung zwischen Struktur und Eigenschaften von Materialien sowie ihr Verhalten in verschiedenen Umgebungen. Weitere Ziele sind die Entwicklung von Konzepten in der Nanotechnologie sowie funktionalen und intelligenten Materialien. Dieses Feld wurde durch eine staatlich geförderte Forschungsgruppe zu neuen Materialien und Prozessen sowie zahlreiche groß angelegte gemeinsame Projekte in der Grundlagen- und angewandten Forschung gestärkt. Diese Entwicklung gipfelte 2018 im Center of Excellence Award.
Charakteristisch für diesen Bereich ist sein ganzheitlicher Ansatz in den Forschungsgebieten. Im Gegensatz zu den ersten drei Bereichen, die stark spezialisiert und auf ihre Kernthemen fokussiert sind, widmet sich dieser Bereich globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel, nachhaltiger Energieversorgung und vernetzten Verkehrssystemen. Dabei werden sowohl technische als auch gesellschaftliche Aspekte berücksichtigt.
Der Schwerpunkt dieses Forschungsfeldes liegt auf Transformationen sozialer und politischer Systeme sowie auf urbanen und regionalen Entwicklungen. Es ist stark interdisziplinär ausgerichtet und baut auf zahlreichen lokalen und regionalen Netzwerken auf. Daher profitieren viele Forschungsprojekte von der Zusammenarbeit mit renommierten Kulturinstitutionen wie Museen und Bibliotheken im Rahmen des Forschungsverbunds Dresden-concept.