Diversität
Die Wertschätzung persönlicher Meinungen, Erfahrungen und unterschiedlicher Sichtweisen bildet die Grundlage des sozialen Miteinanders. Daher ist es wichtig, die Chancengleichheit der Studierenden zu betonen und den Schutz vor Diskriminierung zu gewährleisten.
Ziel der Universität ist es, mit allen Mitgliedern eine offene Hochschulkultur zu pflegen. Dazu gehört ein respektvoller Umgang mit Kolleginnen und Kollegen sowie Studierenden im Alltag und gegenüber allen Menschen sowie die Schaffung gleichberechtigter Bildungschancen für Studium und Ausbildung.
Für viele Angehörige der TU Darmstadt ist der Hochschulalltag vielfältig, was sich wiederum auf den Studienerfolg und die Berufschancen auswirkt, beispielsweise:
Über 60 % der Studierenden finanzieren ihr Studium durch einen Nebenjob, viele Mitglieder haben neben dem Studium Betreuungs- und Betreuungsaufgaben oder ernähren eine Familie.
Darüber hinaus stellen gesundheitliche Beeinträchtigungen oder chronische Erkrankungen Herausforderungen für Beschäftigte und Studierende im Hochschulalltag dar. Das bedeutet, dass vielfältige Lebensentwürfe für alle Hochschulangehörigen Realität sind und in der Zusammenarbeit berücksichtigt und anerkannt werden müssen.
Zum Schutz vor Diskriminierung auf allen Ebenen wird die erste Diversity-Strategie der Universität entwickelt. Ihre Verabschiedung ist für 2023 geplant. Die Strategie wurde in einem kollaborativen Prozess mit allen Universitätsangehörigen und mehreren öffentlichen Hochschulen entwickelt. In diesem Rahmen bietet die Antidiskriminierungsstelle der Universität Darmstadt gezielte Beratung bei Diskriminierungsfällen an.
