Karlsruher Institut für Technologie
Karlsruher Institut für Technologie

Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine staatliche Forschungsuniversität in Karlsruhe, Deutschland.
Das Institut gilt als nationales Forschungszentrum der renommierten Helmholtz-Gesellschaft.
Es wurde 2009 gegründet, als die Universität Karlsruhe, die 1825 als staatliche Forschungsuniversität gegründet wurde, mit dem Forschungszentrum Karlsruhe fusionierte, das ursprünglich 1956 als nationales Zentrum für Kernforschung gegründet wurde.

Informationen zur Universität

Das Karlsruher Institut für Technologie ist Mitglied der Allianz Deutscher Technischer Universitäten (TU9), einem Zusammenschluss der größten und bedeutendsten deutschen technischen Hochschulen. Im Rahmen der Exzellenzinitiative erhielt das Institut 2006 als eine von drei Universitäten den Exzellenzstatus.
Im Rahmen der deutschen Exzellenzstrategie wurde das Institut 2019 als eine von elf Exzellenzuniversitäten zu den führenden Technischen Universitäten Deutschlands und Europas ernannt. Verschiedenen statistischen Rankings zufolge gilt das Institut als die forschungsstärkste deutsche Universität in den Ingenieur- und Lebenswissenschaften.
Laut dem Nature Index 2019–2020, der die wissenschaftliche Stärke verschiedener Einrichtungen anhand von Veröffentlichungen in 82 hochkarätigen wissenschaftlichen Zeitschriften misst, belegt das KIT im Bereich der Physikalischen Wissenschaften den ersten Platz unter den deutschen Universitäten, den sechsten in Europa und den 50. Platz weltweit.

Nachricht der Universität

Wir schaffen und übertragen Wissen an die Gesellschaft und die Umwelt.
Von der Grundlagenforschung bis zu den Anwendungen sind wir in einem breiten Spektrum von Disziplinen führend, darunter Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Wirtschaft sowie Geistes- und Sozialwissenschaften.
Wir leisten bedeutende Beiträge zu den globalen Herausforderungen der Menschheit in den Bereichen Energie, Mobilität und Information. Als große wissenschaftliche Institution nehmen wir am internationalen Wettbewerb teil und haben eine führende Stellung in Europa inne.

Hauptabschnitte:

Die Fachbereiche der Universität tragen zur Weiterentwicklung relevanter wissenschaftlicher Disziplinen bei. Sie organisieren die Ausbildung und das Studium, bieten Bachelor- und Masterstudiengänge, Promotionsstudiengänge sowie Postdoktorandenforschung an, verleihen entsprechende akademische Grade und kümmern sich um die Ausbildung und das Studium im Zusammenhang mit Berufungs- und Qualitätssicherungsverfahren.
Hochschulen:

Ausbildung

Die Universität bietet ein breites Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten mit der Möglichkeit, zwischen Hauptfächern und berufsbegleitenden Forschungsprogrammen zu studieren – beispielsweise das General Studies-Programm –, das es den Studierenden ermöglicht, Vorlesungen zu besuchen, die nicht direkt mit ihrem Studienfach in Zusammenhang stehen, um ihre Kreativität zu entwickeln.
Der Unterricht in den ersten Semestern des Studiengangs ist eher theoretisch ausgerichtet, mit einem starken Schwerpunkt auf Mathematik in den Ingenieurwissenschaften und den Lebenswissenschaften. In den höheren Semestern ist eine Wahl zwischen praktischen und theoretischen Fächern möglich.
Die Zulassungsbedingungen variieren je nach Fachbereich. Während Studierende in Studiengängen wie Wirtschaftsingenieurwesen und Management aufgrund ihrer akademischen Qualifikationen und ihres Engagements in der Gemeinde ausgewählt werden, bieten andere Fachbereiche keine Vorauswahl für Kurse an, darunter Physik, Informatik und Meteorologie.
Für alle Studiengänge ist ein Mindestmaß an Prüfungen, sogenannten Orientierungsprüfungen, erforderlich, die in den ersten drei Semestern erfolgreich bestanden werden müssen, bevor die Studierenden die Ausbildung abschließen dürfen.
Aufgrund des enormen Lernaufwands, der erforderlich ist, um die Voraussetzungen zu erfüllen, gibt es in einigen Ingenieurstudiengängen eine hohe Abbruchquote!

Ausgezeichnete Absolventen

Zu den Alumni und Dozenten des Instituts zählen sechs Nobelpreisträger und neun Leibniz-Preisträger. Das Karlsruher Institut für Technologie ist berühmt für die vielen Erfinder und Unternehmer, die dort studiert oder gelehrt haben, darunter die Gründer des deutschen multinationalen Softwareunternehmens SAP SE.

Ausgezeichnete Absolventen